Technik ABC

| A | G | K | N | S | U | W | ψ |

| A |

a-Wert
Beschreibt die Fugen-Dichtheit eines Fensters und gibt an wie viel Kubikmeter Luft (m3) pro Stunde (h) je Laufmeter Fuge (m) bei 1 Pascal Druckdifferenz durch das Fenster gelangen. Vorausgesetzt wird eine Lufttemperatur von 0°C und der Normaldruck von 1013 mbar (Millibar). Je geringer der a-Wert, desto weniger Luft entweicht durch die Fugen.

| G |

g-Wert
Der Gesamtenergie-Durchlassgrad wird in Prozent angegeben und beschreibt den Strahlungsdurchgang durch ein Material im Wellenlängenbereich von 300-2500 nm (Nanometer). Relevant ist dieser Wert i.d.R. nur bei Gläsern, da er zur Berechnung des solaren Energiegewinns nötig ist. Je größer der Wert ist, desto mehr Energie kann durch das Fenster in den Innenraum gelangen und somit zur Erwärmung beitragen. Entsprechend haben Sonnenschutzgläser einen niedrigen g-Wert.

| K |

kWh/m2a
Diese Einheit beschreibt den jährlichen Energiebedarf, abhängig von der Außenfläche des Hauses (in m2) – sowohl für den Heizwärmebedarf als auch für den Primärenergiebedarf (Heizwärme, Warmwasser, Haushaltsstrom etc.) ist die Einheit gebräuchlich.

| N |

n50-Wert
Der n50-Wert beschreibt die Luftdichtheit eines Gebäudes – er gibt Auskunft über die Ausführungsqualität der so genannten Luftdichtheitsebene. Setzt man den in einer Stunde gemessenen Luftstrom in das Verhältnis zum beheizten Gebäudevolumen, so erhält man den n50-Wert. Er gibt also an, wie oft das gesamte Luftvolumen eines Hauses bei 50 Pascal (Pa) Druckdifferenz pro Stunde ausgetauscht wird.

Bei Passivhäusern muss der n50-Wert unter 0,6 liegen, es dürfen also innerhalb einer Stunde maximal 60 % des Gebäudevolumens durch undichte Stellen entweichen bzw. eindringen (n50 < 0,6 h-1). Zum Vergleich liegt der n50-Wert bei alten, nicht renovierten Häusern oftmals über 10.

| S |

Schalldämmung
Das Einwirken von Lärm ist unangenehm und kann sich bei entsprechender Intensität und Dauer negativ auf den menschlichen Organismus auswirken. Die Wahrnehmung des Lärms erfolgt durch Luftdruckschwankungen, die über das menschliche Ohr aufgenommen und an das Gehirn weitergeleitet werden.

Die Schalldämmung des Fensters wird in Dezibel (dB) gemessen. Je höher, der Zahlenwert, desto besser ist die Schalldämmung. Sie gibt an, wieviel Schallenergie von der ursprünglichen Schallenergie durchgelassen wird. Bei einer Dämmung von 10 dB werden 1/10, bei 20 dB 1/100, bei 30 dB 1/1000 usw. der ursprünglichen Schallenergie durchgelassen; der Mensch empfindet eine Reduzierung von 10 dB als eine Halbierung der Lautstärke. Die Schalldämmung des Fensters ist abhängig von Rahmenmaterial, Isolierglas, Dichtheit des Fensters und des Bauanschlusses.

| U |

Abb. Erklärung U-Wert
Wärmedurchgangs-Koeffizient

U-Wert
Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme (in Watt) pro Quadratmeter Fläche je Grad Temperaturdifferenz Kelvin durch ein Bauteil fließen (W/m2K). Ein kleiner U-Wert besagt somit einen geringen Wärme- und Energieverlust – das Bauteil ist gut gedämmt.

Der Wärmedurchgangs-Koeffizient wird unterschieden in:

  • Ug Wärmedämmwert für die Verglasung
  • Uf Wärmedämmwert für den Fensterrahmen
  • Uw Wärmedämmwert für das Fenster – errechnet sich aus allen Komponenten des Fensters – Ug und Uf sowie Ψ (PSI)

| W |

Wärmedämmung
Da bei einem Haus ca. 25 % der Energie durch die Fenster verloren gehen können, ist die Wärmedämmung des Fensters besonders wichtig. Der Energietransport am Fenster besteht nicht nur aus Wärmeverlusten – aufgrund der Transparenz des Glases wird auch ein Energiezugewinn erreicht. Bei entsprechender Planung können durch die Anordnung der Fensterflächen (große Fensterflächen nach Süden) die Energiebilanz des Gebäudes entsprechend beeinflusst und die Heizkosten gesenkt werden.
Die Wärmedämmung des Fensters ist abhängig von Rahmenmaterial, Isolierglas und der Dichtheit des Fensters. Die Kenngröße für die Dämmeigenschaften des Fensters ist der U-Wert. Je kleiner der Zahlenwert, desto besser die Wärmedämmung. Durch Zusatzeinrichtungen wie Rollläden und Fensterläden ist eine zusätzliche Verbesserung des U-Wertes möglich.

Bild: Energieverlust

Bei einem Haus können ca. 25 % der Energie durch Fenster verloren gehen. Mit den Energiespar-und Passivhaus-Fenstern von Internorm können Sie das vermeiden.

Bild: Passivhaus-Fenster

Fenster steuern die wesentlichen Einflussfaktoren auf die thermische Behaglichkeit – v.a. die innovativen Passivhaus-Fenster von Internorm.

| ψ |

Ψ (PSI)
Wärmedurchgangs-Koeffizient für den Wärmedurchgang im Bereich des Randverbundes des Isolierglases. Angegeben wird er in W/mK, je niedriger die Wärmeleitfähigkeit, desto besser ist das Wärmedämmvermögen.